Gedanken vor einer Reise

Written by lifejunkie
14
Jul

Es ist der Abend vor meinem Abflug. Mein Rucksack ist gepackt, mein Zimmer für meine Zwischenmieterin geräumt. 
Ich checke meine Packliste zweimal, weil ich nicht glauben kann, dass alles Essentielle tatsächlich in einen Rucksack passt. In einen 11-Kilo-Rucksack. 11 Kilo sind verdammt wenig. Und 11 Kilo sind verdammt schwer. 

Ich bin überrascht über mich selber. Normalerweise rüste ich mich für alle Eventualitäten. Dieses Mal lasse ich mich von dem Gedanken „Was fehlt brauche ich entweder nicht oder wird vor Ort gekauft.“ inspirieren.

11 Kilo. 1 Monat. Ich bin gespannt, wie mein Fazit nach den vier Wochen aussehen wird.
Dann endlich der Morgen meines Abflugs. Habe geschlafen wie ein Stein. Meine Müdigkeit ist größer als meine Aufregung. Eine kurze Verabschiedung, dann geht es nach Frankfurt. Die Mitfahrgelegenheit ist gesprächig, sodass nach wie vor kaum Nervosität aufkommen kann. 
In Frankfurt angekommen frühstücke ich in Bahnhofsnähe. Am Fenster, an dem ich sitze, läuft ein Banker nach dem anderen vorbei. Keiner von ihnen sieht glücklich aus. 
Ich hingegen bin glücklich.
Als ich am Flughafen eingecheckt habe und die Dame am Schalter mir einen guten Flug wünscht entgegne ich mit „Ebenso“. Ebenso?! Bin ich aufgeregt? Wohl doch ein bisschen…
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