Wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wär…

Written by lifejunkie
16
Jun

„Wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wär, wär mein Vater Millionär.“

Kennst du den Spruch? Ich bekam ihn als Kind immer dann zu hören,wenn ich etwas scheinbar Unvorstellbares haben oder tun wollte. Ja, das wäre erreichbar, wenn man unbegrenzte finanzielle Mittel hätte. Damals ging es meistens um materielle Wünsche. Die Worte hatten sich jedoch gut in meinen Kopf eingebrannt und so wurden mir die „Wenn“s ziemlich gute Freunde.
Vorrangig wenn ich Gründe suchte, warum dieses oder jenes nicht funktionierte. Warum ich in Mathe noch immer eine 4 hatte („Wenn Herr Müller-Meier-Schulze die Aufgabe nicht so dämlich formuliert hätte, dann….“) oder wieso ich echt noch nicht wieder Sport treiben konnte („Wenn mein Knie endlich wieder heile ist, dann…“).

Die Wahrheit ist – ein „Wenn“ ist nicht dein Freund. Ein „Wenn“ hält dich in deiner Komfortzone. Es hält dich davon ab, wirklich vollends zu dem großartigen Menschen zu werden, der du tief in dir drin schon bist. Wenn du gemütlich auf dem Sofa liegst und dich nicht zum Sport aufraffen magst, dann reicht dir das „Wenn“ noch ein Stückchen Schokolade und ’nen Tee dazu. Ist doch gerade so gemütlich. Ähhh, ich meine, ich WÜRDE ja zum Sport gehen, WENN…

Ein "Wenn" ist keine Ausrede

Ein „Wenn“ ist keine Ausrede

Merkst du was?

Ich will nun nicht behaupten, dass mein Kopf nicht immer noch mit mir diskutieren würde. Tut er. Aber ich bin stärker 😉 Ich habe gelernt, dass ein kleines Wörtchen mich nicht aufhalten kann. Meine Willenskraft ist stark genug, um nicht mehr darüber nachzudenken, dass Dinge vielleicht eventuell möglicherweise funktionieren würden, wenn… Ich mache sie einfach. Das gilt natürlich nicht nur für die Bewegung in meinem Leben, sondern auch um ganz viele andere Aspekte. Hätte ich damals auf all die Stimmen in meinem Kopf gehört als es um meine berufliche Umorientierung ging, stünde ich nicht an diesem jetzigen Punkt. „Ich würde ja Maskenbildnerin werden, wenn ich doch bloß eine Friseurausbildung hätte…“. Das ist der bequeme und leichte Weg. Aber nur, weil dein „Wenn“ so gerne bei dir wohnt, heißt es nicht, dass es nicht auch noch andere nette Bewohner gäbe. Bei mir seit einiger Zeit eingezogen: „Ich mach das jetzt einfach.“

 

Also, hab einen fantastischen Tag und… mach das doch einfach mal 😉

Anni <3

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