Wie ich ein Lifejunkie wurde – Teil 2

Written by lifejunkie
24
Mai

Am vergangenen Samstag habe ich euch bereits berichtet, wie ich festgestellt hatte, dass ich etwas in meinem Leben ändern muss (falls du die Story noch nicht kennst, schau mal hier).
Ich hatte beschlossen glücklich zu sein und ich wusste, dass ich das in meiner damaligen beruflichen Situation nicht werden würde. So fing ich an, sämtliche Jobbörsen zu durchstöbern und überlegte, wo ich mir vorstellen könnte, zu arbeiten. Ich las etliche Stellenausschreibungen, doch der Funke sprang nicht über. Irgendwie stellte sich immer mehr heraus, dass ich mir nicht vorstellen konnte, weiterhin meinem erlernten Beruf nachzugehen. Es fühlte sich falsch an.

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Allein diese Erkenntnis war schon eine wahnsinnige Offenbarung für mich. Wie bereits erwähnt, es ist nicht leicht, sich das einzugestehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und jeder Gedanke, der von unserer alltäglichen Routine abweicht, wird (bei mir jedenfalls damals) erstmal in die Kategorie „Hirnrissige Einfälle“ gepackt. Was ich mir daraufhin tagtäglich von meinen Gehirnzellen anhören durfte, verlief in etwa so: „Wie? Neuer Beruf? Pfff! Du spinnst ja wohl! Wofür macht man denn ’ne Ausbildung und will dann nach 2 Jahren schon was anderes machen? Hallo?! Wir sind 23, wir müssen jetzt erstmal Karriere machen! Und zwar gefälligst in DIESEM Job! Wir fangen doch jetzt nicht wieder komplett bei Null an! Kommt ja überhaupt nicht in Frage!“
Okay okay, ich hatte verstanden. Also war mein erster Ansatz, mich einfach auf einen anderen Schwerpunkt meines Berufes zu konzentrieren. Nach sehr kurzer anfänglicher Begeisterung merkte ich schnell, dass auch diese Vorstellung mich nicht so richtig flashte.

Ich verbrachte also weiterhin meinen Feierabend damit, das Internet nach Weiterbildungs-, Umschulungsmöglichkeiten und so weiter zu durchforsten. Kurzzeitig zog ich vor lauter Verzweiflung auch reich heiraten als Problemlösung in Betracht, aber mangels potenzieller Kandidaten verwarf ich diese Idee schnell wieder 😉
Nun, Spaß beiseite.
Ich war verzweifelt. Ich wusste nicht vor und nicht zurück. Das einzige, was ich wusste, war, dass ich meinen Job nicht länger machen wollte. Aber was wollte ich dann machen? Das Hamsterrad hatte mich voll in seinen Fängen. Mein Kopf fühlte sich abends so voll an, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte und das Gefühl hatte, mich im Kreis zu drehen. Ich wusste weder ein, noch aus. Aber ich wusste, wer mir helfen konnte.
So begab ich mich vertrauensvoll in die Hände von Susanne, welche ich sehr für ihre therapeutische Arbeit schätze. Erst ein Gespräch mit ihr gab mir den Impuls, den ich wohl unterbewusst schon lange hatte, aber nicht zu denken wagte. Warum muss direkt die perfekte Lösung vor der Tür stehen? Warum nicht einfach in die Welt hinausgehen und ausprobieren, welche Möglichkeiten sich für mich bieten? Was wäre das Schlimmste, das mir passieren könnte?
Ich verließ unseren Termin mit einem Gefühl der Erleichterung. Der Gedanke, der vorher so suspekt schien, löste auf einmal ein Gefühl von Frieden und Stimmigkeit in mir aus: „Ich muss meinen Job kündigen.“

Ob ich das tatsächlich durchgezogen habe? Lies hier weiter >>>

Bis dahin, sei die beste Version deiner selbst <3

Deine Anni

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